Weihnachtliches Kirchenkonzert 2013 der Georgi-Bläser Bad Brückenau

Thomas Dill, Bad Brückenau

Es muss nicht immer rockig und swingend sein, die Georgis können auch anders! Das bewiesen sie einmal mehr wider bei ihrem weihnachtlichen Konzert.

Foto: Thomas Dill

"Das langsame, getragene Spielen ist für uns Musiker viel intensiver und anstrengender als flott und fetzig zu spielen“, so Daniela Häberlein, die im Orchester Querflöte spielt. Und so konnte man vorne beobachten, dass Dirigent Lukas Breitenbach, seine Musiker immer wieder etwas bremsen musste.

Unbeabsichtigt, aber fürs andächtig lauschende Publikum ein zusätzlicher Anreiz, konzentriert zuzuhören, das Fehlen eines Programmheftes, dazu kam, dass die Stücke nicht anmoderiert wurden.

Julia Spahn, ebenfalls Querflötistin im Orchester, trug von ihr ausgewählte adventliche Texte in den Pausen zwischen den 13 Stücken vor.

Altbekannt für die Musiker, aber dennoch immer wieder probenintensiv, drei Stücke aus der Weihnachtspartita, die 2010 letztmals komplett aufgeführt wurde. Besonders bei „Nun singet und seid froh“ konnte das ganze Orchester ungebremst zeigen, welch hohes Niveau in ihm steckte.  Das Schlußstück „Nun freut euch ihr Christen“ wurde so  angelegt, dass das Publikum mitsingen konnte.

Foto: Thomas Dill

Auch „Cente mille chansons“ und die „Air pathetique“ wussten durch das stimmige Blech besonders zu überzeugen. Bekannt aus der Kirchenmusik „Macht hoch die Tür“ und Zu Bethlehem geboren“, bei dem vor allem die Solostimmen zu gefallen wussten.

„Ich bin sehr zufrieden mit meinen Musikern, sie haben eine super Leistung gebracht“, so der stolze Dirigent Lukas Breitenbach, der souverän  sein erstes eigenständiges Weihnachtskonzert als Dirigent absolvierte.

Foto: Thomas Dill